Die alte Norne

Falkenstein

Die alte Norne

Sie schlingt das Seil des Schicksals

So gut und schlimm es geht

An der Weltenesche wob sie einst

Wo groß und stark entgrünt

Der Weltenesche starker Stamm

Im kühlen Schatten rauscht

Der Quell des Urdarbrunnen

Der heilige Weisheitstrunk

Ein kühner Gott trat an den Quell

Zum Trunke stolz heran

Wotan brach dort einen Ast

So **** wie hier ein Stamm

Die Wunde schmerzt und zehrt am Wald

Die Blätter fielen bald schon

Die stolze Weltenesche dürrt

Der Tod ihr Schicksal nun

Der heilige Quell versiegte nun

Der Urdarbrunnen starb

Sie webt nicht mehr am Weltenbaum

Die alte weise Norn

Der heilige Quell versiegte nun

Der Urdarbrunnen starb

Sie webt nicht mehr am Weltenbaum

Die alte weise Norne